„Liebe zur Weisheit" gibt es unter dem Begriff Philosophie seit etwa 2500 Jahren. „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben." Diese Aussage stammt von Carl Friedrich von Weizsäcker, einem deutscher Philosophen und Physiker und älterem Bruder unseres früheren Bundespräsidenten. Philosophen produzieren Ideen die oftmals befremdlich wirken und manchmal die Welt verändern wollen. Zum Beispiel Karl Marx: In seiner „Abschweifung über produktive Arbeit" kommt er zum Schluss, dass auch das Verbrechen indirekt zur Vermehrung des Nationalreichtums führt, weil Professoren für Kriminologie an Lehrstühle berufen werden müssen und mit dem Verfassen Ihrer juristischen Werke zum Bruttosozialprodukt beitragen. Ohne Kriminelle kein Lehrstuhl, ohne Kriege keine Wehrtechnik, ohne Krankheit keine Medizintechnik...
Der bayrische Rundfunk bietet leicht verdauliche Videos mit unterhaltsamer Rahmenhandlung zum Einstieg: "Kant für Anfänger - Benutze deinen Verstand!"
http://www.br-online.de/br-alpha/kant-fuer-anfaenger/index.xml
Nicht so leicht verdauliche philosophische Kost gibt es bei der TU-Darmstadt. 13 MP3-Dateien mit jeweils ca. 1 Stunde Dauer wurden bei einer Ringvorlesung zum Thema „Sozialmaschinen. Philosophie der informellen Technisierung" aufgezeichnet: http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/openlearnware/lehrmaterial_in_olw/philosophie/sozialmaschinen.de.jsp