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Ko-Kriterium Medienkompetenz

Geschrieben am: 20.01.2012

Von Ausnahmen abgesehen, ist die bei Lehrern beobachtete Medienkompetenz umgekehrt proportional zum Alter.
Diese Tatsache wird es auf absehbare Zeit unmöglich machen, dass Tablet-Computer als Alternative zu „Holzbasierenden“ Lernmaterialien in unseren Schulen eingesetzt werden.
Am Geld müsste es nicht scheitern. Schulbücher für mehrere Jahrgangsstufen sind in der Beschaffung teurer als ein iPad oder ein ähnlich funktionierendes Endgerät samt der Lizenz für passendes Unterrichtsmaterial. Der überalterte Lehrkörper ohne Medienkompetenz wird es sein, der derartige Projekte zum Scheitern führt. Man müsste von Seiten der Schulverwaltung schon viele Versetzungen vornehmen, um an Schulen einheitliche neue Medien einführen zu können. Es ist Unsinn, wenn Schüler zum iPad auch noch die klassischen Bücher in die Schultasche packen müssen, wie es an der Berliner Poelchau-Oberschule in Charlottenburg-Wilmersdorf derzeit gemacht wird.
Viele Lehrer werden diffuse Bedenken gegen die iPads & Co haben. Ihnen ist unheimlich, wenn Schüler plötzlich mit Lustgewinn für die Schule arbeiten, während sie selbst Probleme mit der Technik haben und dabei Gefahr laufen, sich vor den Schülern lächerlich zu machen.
Weitere Bedenken werden im Tagesspiegel artikuliert.
Das nebenstehende Video ist sicherlich als Apple-Werbung einzustufen. Man sollte jedoch bedenken, dass es nicht irgendein Unternehmen ist, welches da plumpe PR macht, sondern eines der erfolgreichsten weltweit. Es hat schon mehrfach bewiesen, dass es als Trendsetter der Zeit voraus ist und dabei auch noch Gewinne einfährt. (kr)